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Kromfohrländer vom Ammenberg                                                       

 

April 2019

 VIER JAHRE ALT

Am 26. April vor vier Jahren wurde unser A-Wurf an einem Sonntagnachmittag geboren. Herzlichen Glückwunsch zum vierten Geburtstag, ihr Hübschen, wünscht euch euere Hundemama.



WURFVORBEREITUNG

Die Vorbereitung auf einen Wurf ist immer spannend und läuft in verschiedenen Phasen ab. 

Zunächst braucht es die Bereitschaft, etwa vier Monate im Jahr dieser intensiven Zeit zur Verfügung zu stellen. Es wird ein Zeitplan erstellt und alle vorhersehbaren Termine einbezogen. Dann versucht man die zu erwartende Läufigkeit, Fahrt zum Deckrüden, Trächtigkeit, Geburt und Aufzucht der Welpen in das Ganze gedanklich einzupassen. Die Vorstellung, dass es zeitlich möglich ist bringt dann bereits die Entscheidung, ob und wann wir uns wieder auf das Abenteuer einlassen und die Freude darüber lässt sich schon in kleinen Ansätzen spüren. 

In dieser Zeit bekommen wir bereits Anfragen zu Welpen und wir beschäftigen uns mit Menschen, die sich auf einen eingekreuzten Kromfohrländer freuen. Es sind aber noch viele anderen Hindernisse zu überwinden, weil das Ganze natürlich mit der Suche nach einem passenden Rüden beginnt. Wenn dieser dann endlich gefunden und die Entscheidung gefallen ist, wird das Bild von dem zu erwartendem Nachwuchs konkreter. 

Etwa zwei Monate vor der Läufigkeit beginnen die Besuche von Welpeninteressenten, denn ich möchte alle Familien vorher persönlich kennenlernen. Die Freude wächst weiter aber auch der Erwartungsdruck. So viele schicksalshafte Fügungen braucht es noch, um dann wirklich einen gesunden Welpen in die Hände eines neuen Besitzers zu legen.


Februar 2019

KINDER UND HUNDE

Letzte Woche haben wir Bella in ihrem Zuhause besucht. Zu ihr haben wir eine besonders enge Beziehung, weil sie länger als die anderen Welpen bei uns war. Dorle kann es nie lassen, ihre Stellung als Chefin und Mutter zu demonstrieren und so spielt sich jedes Mal wieder das gleiche Begrüßungsritual ab. Nachdem die Positionen geklärt sind, beginnt in der nächsten Sekunde ein liebevolles Beschnuppern und gemeinsames Miteinander.  

Bella geht es sehr gut, sie hat schon ihre erste Läufigkeit überstanden und ist seitdem noch gelassener und fürsorglicher geworden. Sie lebt in einer Familie mit drei Kindern und ist stressresistent gegenüber Kinderlärm und unsicheren Kindern. 

Mit Unglauben über die Vorbehalte von Kindergarteneltern hörte ich, dass sie nicht mehr in die Nähe des Kindergartens kommen darf, weil es Eltern gibt, die Angst vor einer Hundeattacke haben. Sie darf also nicht mehr zu den Bring- und Abholzeiten mitkommen und draußen warten. 

Bella,  die von Anfang darauf geprägt wurde, in einer Familie mit Kindern aufwächst und kein einziges Mal einem Kind gefährlich wurde. Außerdem ist sie oft mit in der Schule, liebt Kinder und ist dort sehr beliebt. 

Wie sollen Kinder mit solchen Eltern ein gesundes Verhältnis zu Hunden entwickeln? 

Dorle und ich waren in ihren ersten drei Lebensjahren einmal in der Woche in einem Kindergarten zu Besuch. Meist waren es zwei oder drei Gruppen von höchstens sechs Kindern, die mit Dorle und mir zusammen Tricks und Suchspiele machten oder einfach nur Hundestreicheln erlebten. Es waren dort bewusst auch Kinder in den Gruppen, die Angst vor Hunden hatten oder noch nie in ihrem Leben in die Nähe eines Hundes gekommen waren. Ich selbst habe dabei sehr viel über Kinder gelernt. Sie erfuhren, wie sie auf einen Hund zugehen, ihn streicheln oder erkennen können, wie sie sich verhalten sollen, wenn der Hund keinen Kontakt wünscht. Mein oberstes Ziel war es den Kindern zu vermitteln, dass ein Hund zu respektieren ist und ihr Fehlverhalten bei ihm Folgen haben kann. Wir lernten die Hundesprache zu verstehen und wie die menschliche Körpersprache auf den Hund wirkt. Das hat uns allen sehr großen  Spaß gemacht und ich treffe immer noch Eltern oder Kinder von damals, die sich daran erinnern und Dorle kennen. 

Es ist selbstverständlich die Aufgabe eines Hundebesitzers darauf zu achten und Sorge zu tragen,  dass einem Kind nichts passiert. Aber nicht  jeder Hund ist gefährlich und ein Feindbild aufzubauen ist immer kontraproduktiv

Gestern habe ich auf dem Blog des Tierarztes Ralph Rückert den aktuellsten Artikel "Kindergartenkinder und Hunde" entdeckt, der mir,  wie schon öfter mit seiner Sichtweise direkt aus dem Herzen spricht. Wenn Sie folgendem Link folgen, dann können Sie mehr dazu erfahren: www.tierarztrueckert.de/blog


WURFPLANUNG UND ANDERE PROJEKTE

Anou mit Halbschwester Biri

Nach dem finsteren Januar empfinde ich den Februar immer sehr befreiend. Die Tage werden wieder länger, das Licht verändert sich und obwohl es noch winterlich ist, kann man das nahende Frühjahr schon manchmal spüren. 

Wir starten mit Vorfreude in das neue Monat, denn wir beschäftigen uns seit geraumer Zeit mit dem schönen Thema Wurfplanung. Wenn alles klappt, werden wir uns voraussichtlich im Wonnemonat Mai auf eine Hochzeitsreise mit Anou begeben

Nebenbei arbeite ich intensiv an einem anderen Hundeprojekt. Es wird aber noch ein wenig dauern, bis das wirklich spruchreif ist.



Januar 2019

SCHWESTERNTREFFEN

Heute haben sich die beiden Schwestern Biri und Bisou aus dem B-Wurf mit ihren Familien zu einem Spaziergang verabredet. Wir konnten leider nicht kommen,  haben stattdessen aber schöne Bilder von den Beiden bekommen. 



PERSPEKTIVE

Ein frisches Jahr liegt vor uns und mein spannendes Motto für 2019 ist es die Sichtweise zu verändern und einmal am Tag die Perspektive zu wechseln. 

Neben meinen Kindern und Hunden liebe ich auch noch meine täglichen Yogastunden, die ich nach überstandener Schulteroperation im Sommer wieder fast ohne Schmerzen besuchen kann. Manche Yogastellungen haben lustige Tiernamen, wie zum Beispiel,  "Der nach unten schauende Hund". Sehr anstrengend und für Hunde selbstverständlich. Jeden Morgen nach dem Aufstehen gehen sie scheinbar mühelos in diese Position und strecken ihre Muskeln und Wirbelsäule aus. Wir Menschen müssen an der Perfektion dieser Stellung jahrelang arbeiten. 

Neugierig und dankbar schaue ich in das neue Jahr.