Kromfohrländer vom Ammenberg

Erste, zweite und dritte Lebenswoche

Allen Welpen geht es weiterhin sehr gut. Dorle ist eine ausgeglichene Mutter und ihre Welpen spiegeln das wieder. Alle trinken fleißig und haben nach der ersten Woche bereits ihr Geburtsgewicht verdoppelt.

Unsere Bilder können nur ansatzweise vermitteln, wie schön der Blick in die Wurfkiste ist … eine Mischung aus vielen Sinneseindrücken:

Sehen: wie Dorle ihre Kleinen liebevoll und geduldig säugt und danach unermüdlich säubert. Danach fallen alle in einen tiefen Schlaf und den zu beobachten ist so spannend wie ein Film.

Riechen: der Geruch von Welpen ist unbeschreiblich fein

Spüren: es ist ein wunderbares Gefühl, ihre zarten Körper zu berühren und das samtige Fell zu streicheln



Das "Fotoshooting" am Anfang der zweiten Woche haben wir Pünktchenalarm genannt. Die Farben erinnern mich an frische Erdbeeren mit Sahne und Schockostreusel oben darauf. 

Am Ende der zweiten Woche wird es langsam etwas lebendiger in der Wurfkiste. Zu Beginn der Woche waren es noch schlafende und trinkende Babys. Nun haben sich die Ohren geöffnet und ihre Fortbewegung ist kein unbeholfenes Robben mehr, sondern sie versuchen auf allen Vieren zu ihrer Mama zu gelangen. 

Seit zwei Tagen haben sich die Augen begonnen zu öffnen und heute Morgen kamen Bella und Bisou, den Blick auf mich gerichtet zu mir, um mich zu begrüßen. 

Nach dem Trinken fallen nicht alle wie sonst sofort in tiefen Schlaf. Die Kleinen versuchen bereits, über den Rand der Kiste zu sehen und folgen mit ihren Nasen  den Gerüchen um sie herum. 

Auch unternehmen sie schon zarte Spielversuche mit den Geschwistern, knabbern sich gegenseitig an oder berühren sich mit den Pfoten. Es fällt sehr schwer, sich von ihrem Anblick zu lösen und wir sind auf die kommende Woche gespannt. 

Auf den Namensseiten der Welpen finden sich wieder jeweils drei neue Portraits von der zweiten Lebenswoche … und auf Instagram gibt es fast täglich neue Bilder und Videos.


Wir haben wieder eine sehr schöne und entspannte dritte Woche mit den vier Glückskindern erlebt. Nachdem alle bereits am Ende der zweiten Woche die Augen geöffnet hatten, wurden ihre Bewegungen nun auch schon koordinierter und mittlerweile laufen alle flink durch die Gegend. 

Die erste Wurmkur wurde verabreicht und wir konnten die durchbrechenden Zähnchen spüren. Die Spielphasen werden länger und gestern war der große Tag der ersten Fütterung mit fein gewolftem Fleisch. Alle Vier haben sich auf die Mahlzeit gestürzt und alles in Windeseile aufgefressen. Solche kleinen Schleckermäulchen!

Dorle ist allerdings eine Übermutter, am liebsten würde sie die Welpen immer trinken lassen und das Fressen selbst verspeisen. Für Dorle ist das immer eine schwierige Phase, weil es ihr lieber wäre, wenn sie ihre Kinder immer gut beschützt in der Wurfkiste lassen könnte und sie sich nicht selbständiger werdend, von ihr entfernen würden.