Kromfohrländer vom Ammenberg

Vierte Lebenswoche

Wir lieben diesen Lebensabschnitt mit unseren Welpen, weil es so viel Spaß macht, mitzuerleben, wie aus unbeholfenen Babies innerhalb von einer Woche kleine Hündchen werden, die neugierig und noch ohne Angst ihre Wurfkiste verlassen und die Welt erkunden. Unsere große Hundefamilie kümmert sich hingebungsvoll um diese wundervollen Kinder. Alles ist so einfach und selbstverständlich, dass wir uns manchmal fragen, ob das an unsere Routine liegt, oder an dem Wesen der Hunde. Es ist wahrscheinlich eine Mischung aus allem und gibt uns ein sehr schönes Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein. 


Fünfte Lebenswoche

Wir haben wirklich großes Glück mit unseren Welpen. Sie sind sehr tiefenentspannt, immer neugierig, überaus intelligent, sehr menschenbezogen, unheimlich kuschelig und erfrischend unterhaltsam und lustig. Sie zu beobachten ist so schön und jeder für sich hat einen ausgeprägten Charakter, der sich hoffentlich in der neuen Familie weiter so entwickeln darf. Wir verdrängen noch die Tatsache, dass es Halbzeit ist und wir bald schon wieder loslassen müssen. Aber noch genießen wir die intensive Zeit mit diesen Wonneproppen.


6. Lebenswoche 

Die Achterbande wächst und gedeiht, so wie die Natur draußen durch den vielen Regen. Leider ist es nicht nur sehr nass, sondern auch sehr kalt, sodass wir jede Minute nutzen, um überhaupt einmal mit allen im Garten zu sein oder kleine Ausflüge zu machen. Das war nun wahrlich kein Welpenwetter und für Ende Mai unglaublich ungemütlich aber die kleinen sind robust und trotzen für kurze Zeit Wind und nassen und kalten Böden. 

Für uns ist die sechste Lebenswoche eine Entscheidungszeit. Dazu beschäftigen wir uns intensiv mit ihrem Verhalten im Rudel, aber auch einzeln und konfrontieren sie mit allen möglichen Dingen, um ihr Wesen zu erkennen. Dies ist natürlich nicht in Stein gemeiselt, wir können nur Persönlichkeiten unterscheiden. Wie sie sich auch mit unserer ersten Prägung entwickeln, ist immer noch offen und sehr stark von dem Umfeld und den Menschen abhängig, die diesen kleinen Hund in seinen Stärken unterstützen können oder es eben auch versäumen. Es ist auch nicht hilfreich, mit großem Ehrgeiz und eigenen Vorstellungen an die Erziehung heranzugehen, wichtig ist immer das Erkennen, was möglich ist und sich auch von Dingen zu verabschieden, die nicht zu dem Hund passen. Manchmal ist Ruhe und Zeit besser, als zu viel Input und hohe Erwartungen an Perfektion. Es sollte immer eine Mischung aus eigener Intuition und gesundem Menschenverstand sein. 

Gestern haben alle Familien die Nachricht erhalten, wer nun zukünftig ihr Leben durcheinanderwirbeln und beleben wird. Die kommenden Tage sind angefüllt mit Besuchen, um die ausgewählten Familien mit ihrem Hundekind bekannt zu machen.